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Parallels Plesk Panel Upgrade-Anleitung

APPLIES TO:
  • Parallels Plesk
  • Parallels Plesk Sitebuilder 4.5 for Linux/Unix

Auswahl der Upgrade-Methode

Es gibt zwei Upgrade-Verfahren für Plesk. Das passende Verfahren hängt von der Serverumgebung ab (das Betriebssystem (OS), installierte Third-Party-Software und Systemressourcen):

  • Ein Inplace-Upgrade wird über den Parallels Installer auf demselben Server durchgeführt. Dieses Verfahren kann angewendet werden, wenn das auf dem Server installierte OS von der Plesk Zielversion unterstützt wird und dessen Unterstützung gemäß Plesk Richtlinien zum Lebenszyklus auch nicht eingestellt wurde. Wenn der Server jedoch über Hostingsoftware verfügt, die nicht von der Plesk Zielversion unterstützt wird (z. B. hMailServer, MDaemon oder Gene6 FTP Server), ist dringend anzuraten, ein Upgrade via Transfer durchzuführen.

  • Ein Upgrade durch Transfer ist der Wechsel auf die neueste Plesk Version durch Verschieben aller Hosting-Daten und -Einstellungen vom aktuellen Plesk Server auf einen Server, auf dem die jüngste Version von Parallels Plesk installiert ist. Dieses Verfahren sollte insbesondere beim Upgrade von Servern mit einem OS, das entweder unter die End-of-Life-Richtlinie fällt oder das Ende des Supports erreicht, angewendet werden. Mit einem Upgrade durch Transfer minimieren Sie zudem die Ausfallzeit der Services auf dem Produktivserver, da Websites während des Transfervorgangs online bleiben.

Diese Anleitung zeigt Ihnen, wie Sie ein Inplace-Upgrade von Plesk durchführen. Sollten Sie sich für ein Upgrade durch Transfer entschieden haben, finden Sie in folgenden Artikeln Best Practices zu Migration und Transfer:

Bevor Sie beginnen...

Vor dem Upgrade sollten Sie eine kleine Checkliste durchgehen, um sicherzugehen, dass ein Upgrade überhaupt möglich und umsetzbar ist und um sich zu vergewissern, dass der Server über genug Ressourcen verfügt und alle Voraussetzungen erfüllt:

  1. Vergewissern Sie sich, dass das auf dem Server ausgeführte OS noch immer vom Anbieter unterstützt wird und das Enddatum der Unterstützung noch nicht erreicht hat (schauen Sie auf der Seite der Richtlinie zum Lebenszyklus von Parallels Plesk Panel nach). Wenn das OS nahe dem End of Life ist, wird empfohlen, ein Upgrade durch Transfer durchzuführen: Setzen Sie einen neuen Server mit einem modernen OS und der jüngsten Version von Plesk auf und nutzen Sie den Parallels Plesk Migrations- & Transfer-Manager, um die Daten vom alten Server zu kopieren.

  2. Lesen Sie sich die Release Notes durch und stellen Sie sicher, dass der Server die Software-Anforderungen der Zielversion erfüllt und dass die gesamte auf dem Server installierte Software kompatibel mit der Zielversion ist. Wenn also beispielsweise auf einem Server hMailServer installiert und als Mailserver in Plesk eingerichtet ist, kann ein Upgrade auf Plesk 11.0.9 und höher fehlschlagen, da hMailServer von diesen Versionen nicht unterstützt wird. In solchen Fällen ist ein Upgrade durch Transfer dringend anzuraten.

  3. Überprüfen Sie, ob die aktuelle Plesk Version ein Upgrade auf die Zielversion unterstützt. Diese Information finden Sie im Abschnitt "Earlier Versions Supported for Upgrade" der Plesk Release Notes.

  4. Überprüfen Sie, ob mindestens 4 GB freier Speicherplatz auf dem Server in jedem der folgenden Verzeichnisse vorhanden ist:

    • Unter On Windows: C:\ParallelsInstaller und %plesk_dir%
    • Unter Linux: /root/parallels und /usr/local/psa (bzw. /opt/psa unter Debian und Ubuntu) und /tmp (wenn in separate Partition eingebunden)
  5. Unter Linux müssen Sie überprüfen, ob der System Package Manager (Yum bei CentOS und RHEL, APT bei Debian und Ubuntu) korrekt konfiguriert ist und Pakete aus den Repositorys des Anbieters laden und installieren kann.

  6. Unter Windows müssen Sie bestimmen, welcher Datenbank-Provider zur Speicherung der Plesk Konfigurationsdatenbank verwendet wird (Artikel Nr. 3453). Wenn der Plesk Datenbank-Provider Jet ist, schalten Sie zu MySQL um. Eine Anleitung dazu finden Sie im Artikel Nr. 5532. Dies wird Ihnen Zeit während des Upgrades sparen.

  7. Laden Sie das aktuellste Tool zur Überprüfung vor dem Upgrade herunter und führen Sie es aus (KB-Artikel Nr. 9436). Überprüfen Sie alle Warnmeldungen, die vom Skript ausgegeben werden. Wird ein Problem gefunden, wird dieses als Warnmeldung in den endgültigen Bericht aufgenommen. In der Protokolldatei wird dann eine vollständige Beschreibung des Problems mitsamt einem Link zu einem hilfreichen Artikel der Wissensdatenbank enthalten sein. Wenden Sie die vorgeschlagenen Lösungen an und führen Sie anschließend das Prüftool erneut aus, bis keine Warnmeldungen mehr erscheinen bzw. nur nicht kritische Probleme verbleiben (wie z. B. Warnmeldungen bezüglich Geschäftslogik).

  8. Lesen Sie den Abschnitt "Notes on Installation, Upgrade, and Migration" und "Known Problems and Limitations" in den Release Notes der Plesk Zielversion und führen Sie die erforderlichen Aktionen durch.

  9. Planen Sie das Upgrade. Wählen Sie einen Zeitraum, an dem die Serverlast am geringsten ist und eine Service-Ausfallzeit sich nur minimal auf die Hosting-Kunden auswirkt.

  10. Deaktivieren Sie alle geplanten Wartungsaufgaben vorübergehend, da diese den Upgrade-Prozess beeinträchtigen können. (besonders unter Windows)

Upgrade

Wenn nun alle Überprüfungen erfolgreich abgeschlossen sind, kann mit dem Upgrade begonnen werden.

Hinweis: Wenn Plesk über Parallels Virtuozzo Containers Templates in einem Container installiert wurde, sollten Sie in Betracht ziehen, ein Upgrade mittels Templates durchzuführen. Eine umfassende Anleitung finden Sie im Artikel Nr. 117518.

Falls Sie Plesk 10.4.4 nutzen, gehen Sie zu Tools & Einstellungen > Updates und Upgrades und starten das Upgrade über die Weboberfläche des Parallels Installers. Andernfalls laden Sie den jüngsten Autoinstaller für Ihr OS und Ihre Architektur von unserer Website herunter und starten ihn:

  • Unter Windows:

    plesk-installer.exe
    
  • Auf Linux:

    chmod +x ./plesk-installer
    ./plesk-installer
    

Wenn unter Linux eine Verbindung via SSH zum Server aufgebaut wurde und dann das Upgrade gestartet wurde, müssen Sie sichergehen, dass die Verbindung nicht unterbrochen wird, bevor der Upgrade-Prozess abgeschlossen ist. Am besten verwendet man dazu den Konsolenfenster-Manager screen, der mehrere Konsolensitzungen über eine einzige SSH-Verbindung ermöglicht und Programme in virtuellen Terminals weiter laufen lässt, auch wenn die SSH-Verbindung unterbrochen wird. Sie können sich mithilfe dieses kurzen Einführungshandbuchs mit diesem nützlichen Tool vertraut machen.

Unter Windows spielt eine permanente Verbindung keine Rolle, da Windows generell Programme bewahrt und weiter ausführt, auch wenn die Verbindung einer Remotedesktopsitzung unterbrochen wurde.

WICHTIG! Während der Upgrade-Prozess läuft, dürfen Sie den Parallels Installer nicht unterbrechen oder den Server neu starten.

Wenn etwas nicht wie erwartet läuft...

  1. Wenn der Parallels Installer längere Zeit keine Ausgabe zeigt, bedeutet dies nicht, dass das Upgrade stehengeblieben ist. Stattdessen könnte eine stille Hintergrundoperation für längere Zeit ausgeführt werden. Sie können überprüfen, was auf dem Server vor sich geht:

    • Unter Linux starten Sie dazu "ps axufww" und überprüfen den Prozessbaum, der vom Parallels Installer Prozess stammt. Sehen Sie nach, ob einer der Prozesse gerade ausgeführt wird (Status "R"). Führen Sie den Befehl mehrere Male in einem Intervall von 1-3 Minuten aus und überprüfen Sie, ob es eine Änderung gibt.

    • Unter Windows müssen Sie den Process Explorer über das Microsoft Technet herunterladen, entpacken und starten. Überprüfen Sie den Prozessbaum und sehen Sie nach, ob irgendwelche untergeordneten Prozesse von ai.exe CPU beanspruchen oder Dateien öffnen/schließen.
  2. Sollte das Upgrade fehlschlagen, dann suchen Sie nach Fehlermeldungen in der Ausgabe sowie in den Protokolldateien (C:\ParallelsInstaller\autoinstaller3.log unter Windows oder /tmp/autoinstaller3.log und /tmp/plesk_12.0.18_installation.log unter Linux). Durchsuchen Sie anschließend die Parallels Wissensdatenbank nach den gefundenen Nachrichten, um mögliche vorhandene Lösungen zu finden.

  3. Wenn Sie mit einem fehlgeschlagenen Upgrade fortfahren wollen, führen Sie erneut plesk-installer.exe (unter Windows) bzw. ./plesk-installer (unter Linux) aus oder wenden Sie folgenden Befehl an:

    /usr/local/psa/bootstrapper/pp12.0.18-bootstrapper/bootstrapper.sh repair
    

Siehe auch




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